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Axolotl Roadkill
 | Axolotl Roadkill Roman. Für den Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Belletristik 2010 nominiert
von Hegemann, Helene 203 S. 21,5 cm
2010 Ullstein Hc ISBN 978-3-550-08792-9
| 15,40 EUR (inkl. USt.) | | | Versand- oder abholbereit innerhalb 48 Stunden |
| Kurztext 'Schreckliche Leben sind der größte Glücksfall', schreibt die 16jährige Mifti in ihr Tagebuch. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie in Berlin, und als 'pseudo-belastungsgestörtes' Problemkind durchläuft sie nach 'Jahren der Duldungsstarre' gerade eine extrem negative Entwicklung.
Zusatztext Obwohl intelligent und gut situiert, nimmt sie Drogen, verweigert die Schule und hat sogar Argumente dafür. Anstatt sich an Konventionen abzuarbeiten hinterfragt und analysiert sie nämlich permanent die gesellschaftliche Situation, in der sie sich befindet. Sie wohnt bei ihren wohlstandsverwahrlosten Halbgeschwistern und ihr Vater steckt noch immer in seiner frühkindlichen Allmachtsphase. Freiheit und Selbstzerstörung fallen zusammen und Mifti entlarvt in ihren von Wahn und Genie geprägten Zwischenwelten Sprache, Lebensentwürfe und Vorgegebenheiten der Erwachsenen. Sie kokettiert mit ihrer Kaputtheit und sucht im 'allgemeinen Dahinschimmeln' nach einem Zugriff auf ihr eigenes Leben. Der siebzehnjährigen Helene Hegemann ist ein sprachmächtiges, kluges Debüt über einen Zustand gelungen, in dem Traum, Alptraum und knallharte Realität nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind.
Autorenportrait Helene Hegemann, 1992 in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Im Winter 2007 wurde ihr Theaterstück "Ariel 15" im Ballhaus Ost uraufgeführt und im darauffolgenden Jahr von Deutschlandradio als Hörspiel adaptiert. Ihr Drehbuch- und Regiedebüt "Torpedo" hatte im Oktober 2008 Premiere. Es wurde mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet und lief im Sommer 2009 bundesweit in den deutschen Kinos.
Rezension "An Axolotl Roadkill werden sich dieses Jahr wohl alle deutschsprachigen Debüts messen lassen müssen." (Der Tagesspiegel, 2010)
"Ein deutsches Romandebüt mit einer solchen Kraft hat es lange nicht gegeben." (FAS 2010)
"Das Buch ist phänomenal. Und die Autorin ist ein Phänomen." (Süddeutsche Zeitung, 2010)
"Von einer großen Suchbewegung getrieben, voll treffender Beobachtungen und überraschender Gedanken."
(Der Spiegel, 2010)
"Verblüffend klug, angenehm grotesk und herrlich sprachgewandt." (Die Welt, 2010)
"Ein Kugelblitz in Prosaform und Prosasprache." (Die Zeit, 2010)
"Axolotl Roadkill kann man als großen Coming-of-age-Roman der Nullerjahre lesen." (FAZ, 2010)
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